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Unternehmensnachrichten

Deutsche Bank verlangt Strafzinsen für Einlagen ab 100.000 Euro

FILE PHOTO: The logo of Germany’s largest business bank, Deutsche Bank, is on display ahead of the bank’s annual shareholder meeting in Frankfurt, Germany, May 23, 2019. REUTERS/Kai Pfaffenbach/File Photo

Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Bank berechnet künftig bei mehr Kunden Strafzinsen für Spareinlagen.

“Ab Mitte Mai ziehen wir die Bedingungen für Einlagen an und senken im Neugeschäft die Hürde für die Weitergabe der Negativzinsen auf 100.000 Euro ab”, schrieb der Chef des deutschen Privatkundengeschäfts, Manfred Knof, am Mittwoch in einem Brief an seine Mitarbeiter. Dies helfe auf der Ertragsseite, verhindere aber auch mehr Zuflüsse von besonders hohen Guthaben, die die Bank Geld kosteten. Eine Sprecherin fügte hinzu, die neue Regelung gelte ab dem 18. Mai. Sie bestätigte damit einen Bericht des “Handelsblatt”.

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlangt von den Banken für Einlagen, die sie bei der Zentralbank machen, Zinsen. Viele Institute geben diese Negativzinsen mittlerweile an ihre Kunden weiter. Die Deutsche Bank stellte sie bislang nur Firmenkunden und sehr vermögenden Privatkunden in Rechnung. Im ersten Quartal brachte das dem Institut zusätzliche Einnahmen von 32 Millionen Euro.

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