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Unternehmensnachrichten

Post kündigt nach Warnstreiks Angebot für dritte Verhandlungsrunde an

An employee works at a distribution centre of German postal and logistics group Deutsche Post DHL in Rodgau near Frankfurt, Germany, December 19, 2019. Picture taken December 19, 2019. REUTERS/Ralph Orlowski

Düsseldorf (Reuters) - Im Tarifstreit mit der Post hat Verdi den Druck erhöht und die 140.000 Tarifbeschäftigten für Mittwoch zu Warnstreiks aufgerufen.

Derweil kündigte Post-Personalvorstand Thomas Ogilvie für die kommende dritte Verhandlungsrunde am 21./22. September ein Angebot an. “Wir wollen im Interesse der Beschäftigten und des Unternehmens Lösungen finden, die nachhaltige Lohnsteigerungen mit einer langfristigen Perspektive verbinden und wirtschaftlich tragfähig sind.” Dabei seien auch eine überproportionale Steigerung der unteren Lohngruppen sowie die Ausweitung der Entlastungszeit vorstellbar.

Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis betonte indes, die Post habe auch in der zweiten Verhandlungsrunde Anfang September kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. “Wir haben in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen den Eindruck gewonnen, dass die DP AG ihre Beschäftigten mit einer Entgelterhöhung von nur 1,5 Prozent für zwölf Monate abspeisen will.” Das sei eine Provokation. Immerhin habe der Konzern im Bereich Post und Paket den Gewinn im ersten Halbjahr um knapp 50 Prozent gesteigert.

Verdi fordert für die 140.000 Tarifbeschäftigten eine lineare Erhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

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