August 29, 2019 / 8:25 AM / 3 months ago

Studie - Deutschland wird "pragmatisches Einwanderungsland"

Soccer Football - International Friendly - Germany v Serbia - Volkswagen Arena, Wolfsburg, Germany - March 20, 2019 The Germany flag before the match REUTERS/Fabian Bimmer

Berlin (Reuters) - Die Deutschen sehen die Auswirkungen von Einwanderung auf Wirtschaft und Gesellschaft überwiegend positiv.

67 Prozent der Befragten in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung gaben an, Migration mache das Leben interessanter. Eine Mehrheit sieht auch einen positiven Effekt für die Wirtschaft - mit 67 Prozent im Westen und 55 Prozent im Osten Deutschlands. Zwar meinen 52 Prozent, dass es zu viel Einwanderung gibt, wie aus der vom Institut Kantar Emnid erhobenen Umfrage hervorgeht. Die Werte seien aber positiver als bei einer Befragung 2017.

Auffallend sind die regionalen und demografischen Unterschiede: Je höher die Bildungsabschlüsse der Befragten sind, desto positiver fallen die Antworten aus. Zudem sind die Menschen im Osten deutlich kritischer als die Menschen im Westen. So sagten etwa 83 Prozent der Befragten in den neuen Ländern, dass Migration den Sozialstaat belaste. Im Westen sind es nur 68 Prozent. Junge Deutsche seien zudem deutlich positiver und “ähnelten bereits in Teilen den Überzeugungen der Menschen im klassischen Einwanderungsland Kanada”, teilte die Bertelsmann Stiftung mit. Deutschland stabilisiere sich “als pragmatisches Einwanderungsland”, sagte Stiftungsvorstand Jörg Dräger.

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