August 18, 2009 / 5:51 PM / 11 years ago

Guttenberg fordert Energiepolitik aus einem Guss

Niederaußem (Reuters) - Die Energiepolitik in Deutschland muss nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nach der Bundestagswahl in einem Ministerium gebündelt werden.

Die Energiepolitik sollte in einer Hand liegen, sagte der CSU-Politiker am Dienstag während eines Kraftwerksbesuchs beim Essener Versorger RWE. Er habe in den vergangenen Monaten die Erfahrung gemacht, sich “teilweise über Monate hinweg in sogenannten ideologischen Grabenkämpfen um Halbsätze” zu befinden. “Wir verlieren hiermit unglaublich viel Zeit.”

In der Großen Koalition hat es in den vergangenen Jahren immer wieder Streit zwischen dem CSU-geführten Wirtschaftsministerium und dem Umweltministerium von Sigmar Gabriel (SPD) gegeben. Besonders deutlich wurde dies am ständigen Zwist über den von der rot-grünen Vorgängerregierung gemeinsam mit der Energiewirtschaft beschlossenem Atomausstieg. Während Gabriel an dem Ausstiegsbeschluss festhält, haben sich Guttenberg und sein Amtsvorgänger Michael Glos (CSU) für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten ausgesprochen.

Auch in der Energiewirtschaft sind Stimmen laut geworden, die Aufgaben zu bündeln. “Es muss endlich wieder eine konsistente Energiepolitik geben”, hatte die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller, in einem Reuters-Interview gesagt.

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