May 7, 2019 / 10:32 AM / 15 days ago

Strombranche rechnet nach Flaute-Jahren mit Wachstumsschub

A view shows windmills of several wind farms at the so-called "HelWin-Cluster", located 35 kilometres (22 miles) north of the German island of Heligoland November 5, 2014. As European governments start to curb offshore renewable power subsidies, utilities, wind turbine makers and installers are racing to cut costs to help the industry survive. Britain, Germany and the Netherlands, wary of committing billions of euros when budgets are tight, have announced subsidy cuts in the past 18 months - a blow to the European offshore wind industry which employs nearly 60,000 people. This has led the European Wind Energy Association (EWEA) to slash its forecasts for installed offshore capacity in Europe. However, utilities remain keen to invest in offshore wind - which the EWEA says is the fastest-growing power technology in Europe. To match story RENEWABLES-WINDPOWER/OFFSHORE Picture taken November 5, 2014. REUTERS/Fabian Bimmer (GERMANY - Tags: ENERGY ENVIRONMENT)

Berlin (Reuters) - Die deutsche Strombranche rechnet nach vielen Flaute-Jahren und trotz des Kohle-Ausstiegs mit einem Wachstumsschub.

Einer Branchenumfrage zufolge gingen fast drei Viertel der Unternehmen dieses Jahr von guten oder sehr guten Geschäften aus, teilte der Bundesverband der Energiewirtschaft (BDEW) am Dienstag in Berlin mit. Dies seien elf Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Grund seien die Chancen beim Umbau zu einem klimafreundlichen Energiesystem und die Verkehrswende. “In der Energiebranche wachsen Aufbruchstimmung und Optimismus”, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer. Gerade der Weg zur E-Mobilität biete Chancen bei Ladesäulen und dem Management von E-Flotten, die Erzeugung von Wasserstoff mit Strom, aber auch der weitere Bau von Windrädern und Solaranlagen.

Gerade der Bundesverband Windenergie (BWE) hat allerdings gewarnt, wegen fehlender Baugenehmigungen stocke der Ausbau von Windenergie an Land und das Ziel eines Anteils Erneuerbarer Energien von 65 Prozent am Stromverbrauch bis 2030 sei nicht erreichbar. Kapferer vom BDEW mahnte zwar ebenso zusätzliche Regierungsinitiativen wie einen stärkeren Ausbau des Windenergie auf hoher See an. Allerdings werde schon in diesem Jahr der Anteil Erneuerbarer Energien die 40 Prozent-Marke knacken und damit vor der Kohle wichtigste Stromquelle sein.

Kapferer sagte voraus, trotz der wachsenden Bedeutung von Strom werde der Verbrauch bis 2030 kaum steigen. Dies liege zum einen am effizienteren Einsatz. Zum anderen trage auch die Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken erheblich bei. Diese Anlangen verbrauchten für den Betrieb selbst erhebliche Mengen Strom. Die Abschaltung spare in etwa soviel, wie zehn Millionen Elektro-Autos im Jahr 2030 verbrauchen würden.

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