March 8, 2012 / 2:13 PM / 7 years ago

Bankenkreise - E.ON leitet Verkaufsprozess für Abfallsparte ein

London (Reuters) - Der Energiekonzern E.ON treibt Bankenkreisen zufolge den Verkauf seines Geschäfts mit Müllverbrennungsanlagen voran.

Der Versorger habe Barclays und die Royal Bank of Scotland mit der Veräußerung der Tochter E.ON Energy from Waste beauftragt, verlautete aus den Kreisen am Donnerstag. Das Unternehmen, dessen Wert auf bis zu 1,8 Milliarden Euro geschätzt werde, könne auch Finanzinvestoren anlocken. E.ON lehnte eine Stellungnahme ab. Der Konzern hatte Mitte 2011 bestätigt, die Tochter womöglich abzustoßen.

Das Unternehmen betreibt europaweit 18 Müllverbrennungsanlagen mit einer Jahreskapazität von vier Millionen Tonnen. Die Anlagen produzieren damit Strom und Wärme. 2011 erzielte E.ON mit dem Geschäft einen Umsatz von 544 Millionen Euro. Den Bankenkreisen zufolge erzielte die Gruppe mit rund 1300 Mitarbeitern einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 200 Millionen Euro.

Vorstandschef Johannes Teyssen hat bereits eine Reihe von Geschäften abgestoßen und will auf diese Weise bis Ende 2013 insgesamt rund 15 Milliarden Euro einnehmen. Neun Milliarden Euro hat er bereits erlöst. Zum Verkauf steht auch die Ferngasnetztochter Open Grid Europe.

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