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Klöckner - Kontingent an ausländischen Erntehelfern zur Hälfte ausgeschöpft

German Agriculture Minister Julia Kloeckner gestures as she visits a weekly market, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Kleinmachnow near Berlin, Germany, April 23, 2020. REUTERS/Hannibal Hanschke/Pool

Berlin (Reuters) - Das Interesse ausländischer Saisonarbeiter und Erntehelfer an der Einreise nach Deutschland hält sich bislang in Grenzen.

Vom 9. April bis vergangene Woche seien gut 28.000 Saisonarbeiter hergekommen, teilte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Mittwoch in Berlin. In den kommenden Tagen würden weitere 5500 erwartet. “Wir haben das maximal Mögliche bisher überhaupt nicht ausgeschöpft”, sagte die CDU-Politikerin. Die Bundesregierung hatte erlaubt, dass im April und im Mai trotz der Corona-Krise jeweils 40.000 Saisonarbeiter vor allem aus Osteuropa einreisen dürfen. Auch wenn dieses Kontingent nicht einmal zur Hälfte ausgeschöpft wurde, zeichne sich ab, “dass wir in der Landwirtschaft mit Saisonarbeitskräften oder helfenden Händen ausreichend versorgt sind”.

Klöckner kündigte an, mit Bundesinnenminister Horst Seehofer in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen zu sprechen. Sie halte es nach wie vor für notwendig, ausländische Saisonarbeitskräfte hier zu haben. “In Deutschland liegen wir unter dem Selbstversorgungsgrad, was Obst und Gemüse angeht”, sagte Klöckner. “Deshalb ist es wichtig, dass ernten und pflanzen möglich sind.”

Das Innenministerium hatte Infektionsschutz-Auflagen zur Voraussetzung für die Einreise gemacht. So dürfen die Arbeiter nur mit dem Flugzeug und nicht individuell anreisen. Sie dürfen zudem nach Ankunft zwei Wochen nicht zusammen mit anderen Angestellten auf den Höfen arbeiten.

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