7. September 2017 / 14:57 / vor 13 Tagen

Insider - EU einigt sich nicht auf Zölle gegen Stahlimporte

European steel workers demanding action over a decline of their sector in Europe, take part in a demonstration in central Brussels, Belgium, on the eve of a trade ministers meeting to discuss reforming trade arrangements with China, November 9, 2016. REUTERS/Yves Herman

Brüssel (Reuters) - Die Regierungen der Europäischen Union haben sich Insidern zufolge nicht auf Strafzölle gegen Stahlimporte aus Brasilien, dem Iran, der Ukraine und Russland geeinigt.

Einigen seien die Zölle zu niedrig, anderen zu hoch gewesen, sagten die EU-Insider am Donnerstag. Die EU-Kommission hatte Zölle von bis zu 33 Prozent für Lieferungen des so genannten Warmbreitbands geplant, das etwa in der Bauindustrie oder im Maschinenbau verwendet wird. Zu den Herstellern in Deutschland gehören Thyssenkrupp(TKAG.DE) und Salzgitter(SZGG.DE).

Die Aufschläge sollten entfallen, wenn der Stahl zu einem Minimumpreis von 472,27 Euro je Tonne geliefert wird. Diesen Vorschlag lehnte der Europäische Stahlverband Eurofer ab, der gegen die Importe Front gemacht hatte.

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