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Unternehmensnachrichten

Evonik will sich von Windel-Geschäft verabschieden

The logo of the German chemical company Evonik Industries is pictured at a factory in Darmstadt June 18, 2012. The owners of Evonik scrapped plans for what could have been Europe's biggest initial public offering (IPO) in more than a year and said it would only resume efforts for a listing if markets recover. REUTERS/Alex Domanski (GERMANY - Tags: BUSINESS LOGO SCIENCE TECHNOLOGY)

Düsseldorf (Reuters) - Evonik-Chef Christian Kullmann spricht sich für einen Verkauf des Geschäfts mit Super-Absorbern aus.

Er gebe dem gegenüber anderen Optionen den Vorzug, sagte Kullmann am Dienstag im Gespräch mit Analysten. Super-Absorber werden unter anderem in Windeln eingesetzt. Evonik hatte im September angekündigt, das Geschäft mit saugstarken Materialien und des Vorprodukts Acrylsäure abzuspalten und eine Partnerschaft oder einen Verkauf als Optionen für die Zukunft des Bereichs mit rund 800 Mitarbeitern genannt.

Im dritten Quartal ging der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) um vier Prozent auf 519 Millionen Euro zurück, teilte das Unternehmen weiter mit und bestätigte damit bereits Mitte Oktober vorgelegte vorläufige Zahlen Für das Gesamtjahr erwarten die Essener weiter einen operativen Gewinn zwischen 1,8 und zwei Milliarden Euro.

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