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Wirtschaftsnachrichten

Ifo - Deutsche Exporteure schauen vorsichtiger nach vorn

Aerial view of containers in a loading terminal of the harbor during the spread of the coronavirus disease (COVID-19) in Bremerhaven, Germany April 24, 2020. REUTERS/Fabian Bimmer

Berlin (Reuters) - Die deutschen Exporteure blicken angesichts der Corona-Rezession bei wichtigen Handelspartnern etwas vorsichtiger in die Zukunft.

Das Barometer für die Exporterwartungen der Industrie fiel im August um 2,4 auf 5,1 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. “Die deutsche Exportwirtschaft schlägt sich relativ gut angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage in vielen Abnehmerländern”, fasste Ifo-Präsident Clemens Fuest zusammen.

Nach einem sehr kräftigen Anstieg im Vormonat sanken diesmal die Exporterwartungen in der Autobranche. “Jedoch planen die Hersteller weiterhin mit deutlichen Zuwächsen”, hieß es. Auch die chemische Industrie musste einen Dämpfer hinnehmen. “Im Maschinenbau scheint die Exportkrise überwunden zu sein, weitere Rückgänge werden vorerst nicht erwartet”, sagte Fuest. Stärkerer Optimismus beim Auslandsgeschäft zeigte sich in der Elektrobranche und bei den Herstellern von Metallerzeugnissen.

Im ersten Halbjahr brachen die deutschen Ausfuhren um 13,4 Prozent auf rund 577 Milliarden Euro ein. Zuletzt lahmte vor allem das US-Geschäft, während der Handel mit China im Juni fast schon wieder das Vorjahresniveau erreichte. Für die deutsche Exportindustrie insgesamt prognostiziert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) für 2020 ein Minus von 15 Prozent. Für 2021 wird ein Wachstum von fünf Prozent erwartet.

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