May 28, 2018 / 6:32 AM / 25 days ago

Ifo-Exporterwartungen sinken erneut - Besonders in Autobranche

Berlin (Reuters) - Die deutschen Exporteure haben ihren Geschäftserwartungen den sechsten Monat in Folge heruntergeschraubt.

A container ship passes by as the car transport ship "Tossa" makes its way along the river Rhine carrying new Ford Fiesta cars from the Ford assembly line in Cologne, Germany, to the Dutch seaport Vlissingen, near Cologne, Germany September 13, 2013. A surge in UK auto sales and an extra working day boosted Europe's new car market in September, providing fresh evidence that demand is slowly bottoming out after plumbing lows not seen in over 20 years. Automotive industry association ACEA said on Wednesday that new car registrations in Europe climbed 5.5 percent to 1.19 million vehicles in September, only the third month a gain was recorded in the past two years. Picture taken September 13, 2013. REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY - Tags: BUSINESS INDUSTRIAL TRANSPORT MARITIME) ATTENTION EDITORS: PICTURE 09 OF 17 FOR PACKAGE 'FORD - A JOURNEY DOWN THE RHINE' SEARCH 'FORD RHINE' FOR ALL IMAGES

Das entsprechende Barometer fiel im Mai um 2,0 auf 13,6 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter 2300 Industriebetrieben mitteilte. “Das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld macht den deutschen Exporteuren zunehmend zu schaffen”, erläuterte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Besonders die Exporterwartungen in der Autoindustrie erhielten einen deutlichen Dämpfer. “Die Firmen erwarten kaum noch ein Wachstum”, erklärte Fuest. Dagegen rechnen die Unternehmen aus der Elektroindustrie und dem Maschinenbau mit weiteren Exportzuwächsen, auch wenn hier ebenfalls der Optimismus abnahm. “Die Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln erwarten allerdings öfter bessere Geschäfte im Ausland”, sagte Fuest.

Einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zufolge sieht jede vierte Firma in der Bevorzugung ortsansässiger Konkurrenz oder in Handelshürden ein Risiko für ihre Geschäfte. Zudem treffen die neuen US-Sanktionen gegen Russland und den Iran auch deutsche Betriebe, denen bei Verstößen gegen die Auflagen harte Strafen in den Vereinigten Staaten drohen. Im China-Geschäft wiederum mehrten sich die Sorgen um die Rechtssicherheit, erklärte der DIHK.

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