April 25, 2016 / 5:47 AM / 3 years ago

Medien - Zahl der Flüchtlinge aus Nordafrika drastisch gesunken

Migrants look out to the sea as they rest outside a temporary detention centre after being rescued by Tunisian authorities in Ben Guerdane, Tunisia, June 16, 2015. The migrants belong to a group of more than 350 illegal migrants who were rescued by Tunisia's navy on June 10. REUTERS/Anis Mili

Berlin (Reuters) - Die Zahl der Flüchtlinge aus den Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien ist einem Medienbericht zufolge drastisch zurückgegangen.

Wurden im Januar noch 3356 Einreisen registriert, waren es im Februar nur noch 599 und im März 480, wie die Zeitungen der “Funke Mediengruppe” (Montagausgabe) vorab unter Berufung auf ein Schreiben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge an den Bundestag berichten. Als Grund nenne die Behörde das geplante Gesetz, das die drei Länder als sichere Herkunftsstaaten einstufen und damit Abschiebungen erleichtern solle.

Die Einreisezahlen aus den nordafrikanischen Staaten waren im Verlauf des vergangenen Jahres massiv angestiegen, die Behörde spricht dem Blatt zufolge von 26.036 registrierten Neuzugängen 2015. Doch haben die wenigsten Flüchtlinge Aussicht auf ein Bleiberecht: Die sogenannte Schutzquote für Menschen aus den drei Ländern lag im Vorjahr bei 2,1 Prozent, im ersten Quartal 2016 sogar nur noch bei 0,7 Prozent. Nach den Übergriffen in Köln in der Silvesternacht, an denen vor allem Männer aus Nordafrika beteiligt gewesen sein sollen, hatte die Bundesregierung das Gesetz zu den sicheren Herkunftsstaaten erarbeitet.

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