October 24, 2018 / 12:38 PM / 24 days ago

Bund prüft finanzielle Förderung zum Bau von Flüssiggas-Terminal

LNG tanker Stena Blue Sky is seen at the new liquefied natural gas (LNG) terminal owned by Chinese energy company ENN Group, in Zhoushan, Zhejiang province, China August 7, 2018. Picture taken August 7, 2018. REUTERS/Stringer ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. CHINA OUT.

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung prüft Möglichkeiten zur finanziellen Förderung des Baus eines Flüssiggas-Terminals in Deutschland.

“Wir sind der Auffassung, eine diversifizierte Erdgasversorgung leistet einen Beitrag dazu, für die nähere Zukunft eine sichere Energieversorgung der ganzen Europäischen Union zu gewährleisten - und zwar zu wettbewerbsfähigen Preisen”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Private Investoren prüften derzeit verschiedene Orte für den Bau eines Terminals. Genannt würden etwa Stade, Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Rostock. “Die Bundesregierung wiederum prüft, welche Finanzierungsoptionen im Rahmen bestehender Bundesprogramme gegeben sein können.”

Europa hatte der US-Regierung im Handelsstreit höhere Flüssiggas-Importe aus den USA zugesagt. Die Bundesregierung will bis Jahresende entscheiden, wo ein Terminal gebaut werden soll. Das Geld dafür muss nach früheren Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zum Großteil aus der Wirtschaft kommen. “Aber wir haben auch einige Optionen, das zu unterstützen”, hatte Altmaier gesagt.

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