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Wirtschaftsnachrichten

Gastgewerbe macht auch im Ferienmonat Juli weniger Umsatz als vor einem Jahr

FILE PHOTO: A general view shows the restaurant of hotel castle Elmau in Kruen near the southern Bavarian resort of Garmisch-Partenkirchen March 25, 2014. REUTERS/Michaela Rehle/File Photo

Berlin (Reuters) - Auch im Urlaubsmonat Juli haben die deutschen Gastwirte wegen der Corona-Krise ein kräftiges Umsatzminus verbucht.

Zum Start ins zweite Halbjahr lagen die Erlöse nominal um gut 22 Prozent unter dem Stand vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zu Juni allerdings hatten die Hoteliers und Restaurantbesitzer fast 28 Prozent mehr in der Kasse.

Die Branche leidet extrem unter den Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Krise. Fast 62 Prozent der Betriebe bangen um ihre Existenz, wie der Verband Dehoga jüngst unter Berufung auf eine Umfrage erklärte. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) schätzt, dass sich das Umsatzminus im Gesamtjahr 2020 auf 40 bis 45 Prozent belaufen könnte. [L8N2G52A5] In den ersten sieben Monaten lagen die nominalen Erlöse um gut 35 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Trüb ist die Lage vor allem bei Discos und Clubs sowie im Städtetourismus - wegen ausbleibender Touristen und fehlendem Messe- und Tagungsgeschäft.

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