May 2, 2019 / 1:33 PM / 3 months ago

Generali Deutschland überweist deutlich mehr nach Triest

The Generali logo is seen on the company's Tower, designed by Iraqi-British architect Zaha Hadidat, at the Milan's CityLife district, Italy November 5, 2018. REUTERS/Stefano Rellandini

München (Reuters) - Die Deutschland-Tochter des italienischen Versicherungsriesen Generali kann für das abgelaufene Jahr deutlich mehr Geld bei der Konzernmutter in Triest abliefern.

Der Nettogewinn von 608 Millionen Euro solle vollständig ausgeschüttet werden, das seien 53 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte die Generali Deutschland AG am Donnerstag mit. Der operative Gewinn verbesserte sich um neun Prozent auf 821 Millionen Euro. Das sei das Ergebnis des Konzernumbaus, der im Verkauf des Bestandes von rund 3,8 Millionen klassischen Kapital-Lebensversicherungen von Generali Leben an den Abwickler Viridium gipfelte. Die Kosten seien seit 2015 um fast 20 Prozent gesenkt worden.

Die Generali, zu der auch die Cosmos Direkt und der Makler-Versicherer Dialog gehören, sieht sich mit Beitragseinnahmen von 13,6 Milliarden Euro als Nummer zwei unter den Erstversicherern in Deutschland hinter der Allianz.

“Mit den Ergebnissen dieses Turnarounds haben wir zusätzliche Ressourcen gewonnen, um in weiteres Wachstum zu investieren”, sagte Deutschland-Chef Giovanni Liverani. Generali bleibt mit 10,1 Prozent an der verkauften Lebensversicherungs-Tochter beteiligt und konzentriert sich in dieser Sparte künftig auf Risiko- und fondsgebundene Lebensversicherungen. Viridium zahlt rund eine Milliarde Euro für den Bestand, übernimmt gut 800 Millionen Euro Schulden. Rund 300 Mitarbeiter von Generali wechseln zu Viridium. Die Generali Leben wird im Herbst umbenannt, weil der Konzern den Namen vom kommenden Frühjahr an für den Verkauf über den Finanzvermittlers DVAG nutzen will, an dem die Generali mit 40 Prozent beteiligt ist. Bisher verkauft die DVAG Policen unter der Marke AachenMünchener.

Trotz des Ausstiegs aus Lebensversicherungen mit langfristigen Zinsgarantien seien die Prämieneinnahmen in der Sparte im vergangenen Jahr um 3,0 Prozent gestiegen, erklärte Generali. In der Sachversicherung wuchsen die Prämien um 1,3 Prozent.

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