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Unternehmensnachrichten

Leasingfirma Grenke will Klarheit schaffen - Aktie leicht im Plus

Two Euro coins are seen at the Money Service Austria company's headquarters in Vienna, Austria, November 16, 2017. REUTERS/Leonhard Foeger

Frankfurt (Reuters) - Die Leasingfirma Grenke setzt sich gegen die Vorwürfe des britischen Investors Fraser Perring zur Wehr.

Das im MDax gelistete Unternehmen habe eine Taskforce gebildet, die sich mit der “detaillierten Widerlegung” der Behauptungen des Investors befasse, teilte Grenke am Donnerstag mit. Am Nachmittag um 16 Uhr werde Firmenchef Wolfgang Grenke ein “kurzes schriftliches Statement” geben. Am Freitagnachmittag wollen sich der Vorstand und der Aufsichtsrat dann Fragen von Analysten und Investoren stellen.

Perring wirft Grenke in einem am Dienstag veröffentlichten Dokument unter anderem Betrug, Bilanzfälschung und Geldwäsche vor - parallel dazu wettet er als sogenannter Leerverkäufer auf einen Absturz der Aktien. “Vorstand und Aufsichtsrat sehen alle diese Vorwürfe weiterhin als unbegründet an”, erklärte Grenke. Zudem prüfe der Konzern rechtliche Schritte gegen Perring.

Die Aktien waren nach einem rund 50 prozentigen Kurssturz wieder auf Erholungskurs. Sie gewannen am Donnerstagvormittag 13 Prozent auf 30 Euro. Am Dienstag, vor Veröffentlichung des Dokuments von Perring, kosteten die Titel noch knapp 60 Euro.

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