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Inlandsnachrichten

Bundesregierung kündigt "substanziellen Beitrag" für Lesbos-Flüchtlinge an

Refugees and migrants from the destroyed Moria camp are seen in tents near a new temporary camp, on the island of Lesbos, Greece, September 13, 2020. REUTERS/Alkis Konstantinidis

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung will neben den 150 unbegleiteten Jugendlichen weitere Menschen aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf Lesbos aufnehmen.

Regierungssprecher Steffen Seibert kündigte am Montag in Berlin einen “substanziellen Beitrag” Deutschlands an. Die Beratungen innerhalb der Bundesregierung darüber liefen derzeit. Nach der Aufnahme unbegleiteter Jugendlicher werde es nun einen zweiten Schritt geben, in dem Familien mit Kindern im Vordergrund stünden.

Klar sei aber, dass dies ein europäisches Problem sei und nicht eines, das nur Griechenland oder Deutschland betreffe, betonte der Regierungssprecher. Insofern sei auch eine gemeinsame Migrationspolitik der Europäischen Union erforderlich. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Freitag mitgeteilt, Deutschland werde 100 bis 150 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Moria aufnehmen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums haben sich insgesamt elf Staaten in Europa bereiterklärt sich zu engagieren. Es geht dabei um 400 unbegleitete Jugendliche, die mittlerweile auf dem Festland sind.

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