February 25, 2019 / 8:53 AM / 24 days ago

Reederei Hapag-Lloyd legt nach Fusion mit Arab Shipping zu

A Hapag-Lloyd container is pictured at a loading terminal in the port of Hamburg Germany July 26, 2018. Picture taken July 26, 2018. REUTERS/Fabian Bimmer

Düsseldorf (Reuters) - Deutschland größte Reederei Hapag Lloyd hat im vergangenen Jahr mehr verdient und dabei auch von der Fusion mit dem früheren Konkurrenten United Arab Shipping Company (UASC) profitiert.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei nach vorläufigen Zahlen auf 443 Millionen Euro geklettert - 32 Millionen mehr als vor Jahresfrist, teilten die Hanseaten am Montag mit. Neben Einsparungen durch den Zusammenschluss mit UASC hätten sich höhere Transportmengen und Preise positiv niedergeschlagen. Der Umsatz sei 2018 um 15 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro geklettert.

Die Aktie legte am Montag zeitweise um mehr als vier Prozent zu. Die Zahlen seien besser als erwartet ausgefallen, schrieben die Experten vom Bankhaus Lampe. Hapag Lloyd und Branchenriesen wie Maersk und Cosco hielten die Kapazitäten in Grenzen und wollten zunächst keine neuen Schiffe bestellen. Angesichts einer robusten Nachfrage könne Hapag wohl höhere Treibstoffpreise weiterreichen und 2019 das Ergebnis deutlich steigern.

Die Bilanz für 2018 legt das Traditionsunternehmen am 22. März vor. Konzernchef Rolf Habben Jansen hatte kürzlich erklärt, dass die Reederei gut in das Jahr gestartet sei. Nach der Ferienzeit über den Jahreswechsel laufe das Geschäft inzwischen wieder “auf Hochtouren”. Eine konkrete Prognose hatte er noch nicht genannt.

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