March 18, 2019 / 1:13 PM / 3 months ago

Kreise - Nato-Quote im Verteidigungsetat sinkt in Finanzplanung

Banners displaying the NATO logo are placed at the entrance of new NATO headquarters during the move to the new building, in Brussels, Belgium April 19, 2018. REUTERS/Yves Herman

Berlin (Reuters) - Die Zusage von Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Steigerung der deutschen Verteidigungsausgaben auf 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 ist in der neuen Finanzplanung des Bundes nicht abgebildet.

Wie aus dem Finanzministerium am Montag verlautete, sehen die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2020 ein Plus für den Verteidigungsetat in Höhe von rund 2,1 Milliarden Euro gegenüber dem früheren Finanzplan vor. Der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt stiege damit auf 1,37 Prozent. Das sei ein “bemerkenswerter Anstieg”, hieß es im Ministerium. Der Anteil werde in den Jahren 2021 bis 2023 aber laut Finanzplanung leicht rückläufig sein und bis 2023 auf 1,25 Prozent sinken.

“Wir fahren auf Sicht”, hieß es aus dem Ressort von Finanzminister Olaf Scholz. Der Etat von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sei erstmal nur für das Jahr 2020 mit deutlich mehr Mitteln ausgestattet worden.

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