January 11, 2018 / 9:59 AM / 4 months ago

Autozulieferer Hella nimmt Fahrt auf - Aktie auf Rekordhoch

Düsseldorf (Reuters) - Florierende Geschäfte vor allem in Amerika und Asien haben beim Autozulieferer Hella Umsatz und Gewinn nach oben getrieben.

An employee walks at a workshop of the SKAD casting and mechanical plant in the Siberian town of Divnogorsk, near Krasnoyarsk September 29, 2014. SKAD is one of the leaders in the production of light alloy wheels for cars in the country and it is the official supplier of wheels for Ford Motors Company factories in Russia and the company's branch in Germany. It is also the supplier for retail trade in Russia and abroad, including European countries, according to a factory representative. REUTERS/Ilya Naymushin (RUSSIA - Tags: TRANSPORT BUSINESS INDUSTRIAL)

“Das erste Halbjahr ist sehr gut gelaufen”, sagte Vorstandschef Rolf Breidenbach am Donnerstag. Die Wachstumsdynamik habe sich im zweiten Quartal beschleunigt. Gepunktet habe Hella neben der Lichttechnik vor allem mit Technologien zum autonomen Fahren, Radar und Sensorik. Auch zum weiteren Verlauf äußerte sich der Manager des familiengeführten Unternehmens zuversichtlich. “Wir sehen in der Fahrzeugproduktion in allen Märkten eine robuste und solide Entwicklung.”

Im Zeitraum Juni bis November verbuchte der Scheinwerferspezialist bei einem Umsatzplus von acht Prozent auf 3,452 Milliarden Euro einen Anstieg des bereinigten operativen Gewinns um 9,3 Prozent auf 293 Millionen Euro. Netto kletterte das Ergebnis noch stärker um 14 Prozent auf 199 Millionen Euro. Rückenwind verliehen vor allem Asien und Amerika, wo die Erlöse um 14 beziehungsweise um 18 Prozent zulegten.

Für das bis November laufende Gesamtjahr 2017/18 bekräftigte Breidenbach seine Ziele. Er peilt ein währungsbereinigtes Umsatzplus und einen Anstieg des Ebit um fünf bis zehn Prozent an. Die veränderten Steuerregeln in den USA in Bezug auf Verlustvorträge hätten auf die Hella-Bilanz keine nennenswerten Auswirkungen, erklärte Finanzvorstand Bernard Schäferbarthold.

An der Börse konnte Hella einmal mehr punkten. Der MDax-Titel legte in der Spitze um zwei Prozent auf 56,50 Euro zu und markierte damit ein Rekordhoch. Die Papiere gewannen damit in den vergangenen zwölf Monaten 54 Prozent an Wert. Rund 60 Prozent der Anteile liegen bei der Familie, der Rest ist im Streubesitz.

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