for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up
Unternehmensnachrichten

Henkel wird Auswirkungen der Corona-Krise weiter spüren

A logo of consumer goods group Henkel is pictured before its annual news conference in Duesseldorf March 8, 2012. REUTERS/Ina Fassbender/File Photo

Düsseldorf (Reuters) - Der Konsumgüterkonzern Henkel wird sich auch nach einem Umsatzplus im dritten Quartal den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zum Jahresende nicht entziehen können.

“Wir gehen (..) davon aus, dass wir die negativen Auswirkungen der Pandemie auch im vierten Quartal spüren werden”, erklärte Konzernchef Carsten Knobel am Dienstag. Henkel hatte im dritten Quartal nach einer Durststrecke durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie wieder den Umsatz steigern können. Die Düsseldorfer erzielten ein organisches Umsatzwachstum von 3,9 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro. Vor allem das Waschmittelgeschäft rund um Persil legte deutlich zu.

Henkel erwartet im Gesamtjahr einen Rückgang des organischen Umsatzes von ein bis zwei Prozent, hatte der Konzern im Oktober mitgeteilt und bekräftigte dies nun. Die Erträge werden voraussichtlich noch stärker schrumpfen. Die bereinigte Umsatzrendite (Ebit-Marge) werde wohl in der Bandbreite von 13,0 bis 13,5 Prozent liegen - vor Jahresfrist erreichte sie noch 16 Prozent. Konkurrent Beiersdorf erwartet beim organischen Umsatz einen Rückgang auf dem Niveau der ersten neun Monate - in diesem Zeitraum brach dieser um 7,1 Prozent ein. Die Ebit-Marge werde “signifikant” unter der des Vorjahres liegen, hatte der Tesa- und Nivea-Hersteller Ende Oktober erklärt.

for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up