March 27, 2019 / 6:51 AM / 3 months ago

Hafenkonzern HHLA erwartet höheren Gewinn - Dividende steigt

General view of the container terminal "Burchardkai" of the Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in the harbour of Hamburg, Germany, March 29, 2017. REUTERS/Morris Mac Matzen

Hamburg (Reuters) - Nach kräftigen Zuwächsen im vergangenen Jahr erwartet der Hamburger Hafenkonzern HHLA für 2019 erneut einen höheren Betriebsgewinn.

Der Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) des Teilkonzerns Hafenlogistik solle in diesem Jahr deutlich zulegen, teilte die HHLA am Mittwoch mit. Das entspreche einem Zuwachs um fünf bis zehn Prozent. 2018 war das operative Ergebnis um ein Fünftel auf 188 Millionen Euro gestiegen. Das lag auch daran, dass Belastungen wegfielen. Der Reingewinn nach Anteilen Dritter sprang sogar um rund 45 Prozent auf 103 Millionen Euro. Daraus sollen die Aktionäre eine um 13 Cent erhöhte Dividende von 80 Cent je Anteilsschein erhalten.

Den Containerumschlag will der Vorstand im laufenden Jahr leicht steigern, was einem Plus zwischen einem und drei Prozent entspricht. Dabei kommt der HHLA die Übernahme von Nordamerika-Diensten zugute. Zudem schlägt der Umschlag des unlängst übernommenen Containerterminals in Estland erstmals für ein ganzes Jahr zu Buche. Der Containertransport über die Schiene oder per Lkw soll ebenfalls leicht wachsen. Auch der Konzernumsatz soll etwas wachsen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Umsatzerlöse um drei Prozent auf 1,29 Millionen Euro erhöht.

Die Ertragskraft will die HHLA durch weitere Investitionen in die Automatisierung der Abläufe an den Containerterminals und die Ausweitung des Intermodalgeschäfts weiter steigern. Insgesamt fließt im Zeitraum 2018 bis 2023 eine Milliarde Euro in die Geschäftsfelder, der Großteil davon ins börsennotierte Kerngeschäft. Negative Effekte durch die schwächere Konjunktur und den unsicheren Ausgang des Brexit hofft das Unternehmen, durch stabile Kundenbeziehungen abfedern zu können. Zugleich investiert die HHLA in neue Technologien und in die Digitalisierung. Vorläufige Zahlen hatte der Konzern bereits Anfang Februar veröffentlicht.

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