July 17, 2020 / 7:03 AM / 25 days ago

Keine großen Auftragsstornierungen in der Industrie im Mai

An employee works at the A3 and A4 production line of the German car manufacturer Audi, amid the spread of the coronavirus disease (COVID-19) in Ingolstadt, Germany, June 3, 2020. REUTERS/Andreas Gebert

Berlin (Reuters) - Trotz der Coronakrise hat die Industrie ihre Kunden im Mai weitgehend bei der Stange halten können.

Es habe insgesamt keine “umfangreichen Auftragsstornierungen” gegeben, erklärte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag. Der Auftragsbestand fiel demnach saison- und kalenderbereinigt um 0,8 Prozent zum Vormonat. Dabei schmolz der Bestand aus dem Inland nur um 0,1 Prozent, der aus dem Ausland um 1,2 Prozent. Im Vergleich zum Februar, dem Monat vor Beginn der Eindämmungsmaßnahmen, war der Auftragsbestand im Mai 2,7 Prozent niedriger.

Der von Destatis monatlich berechnete Index des Auftragsbestands umfasst alle von den Betrieben eingesammelten Aufträge, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu Umsätzen geführt haben sowie fest akzeptiert und nicht storniert worden sind. Die Reichweite des Auftragsbestands erhöhte sich im Mai sogar leicht auf sechs Monate. Diese Zahl gibt an, wie lange die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Bestellungen theoretisch produzieren müssten, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten. Nach einem Rekordrückgang auf dem Höhepunkt der Coronakrise hatten sich die Auftragsbücher der Industrie wieder gefüllt. Die Bestellungen zogen im Mai um 10,4 Prozent zum April an und damit so stark wie noch nie seit Beginn der Datenerhebung 1991.

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