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Inlandsnachrichten

BDI fordert zur Krisenbewältigung mehr Investitionsanreize der Regierung

The moon is seen above the Quadriga of the Brandenburg Gate in Berlin, Germany, September 20, 2019. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Der Industrieverband BDI fordert zur Bewältigung der Coronavirus-Krise von der Bundesregierung mehr Anreize für Investitionen von Unternehmen.

Diese machten rund 90 Prozent aller Investitionen in Deutschland aus und müssten dringend gefördert werden, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Dienstag in Berlin. “Wir müssen aus dem Krisenmodus in den Zukunftsmodus umschalten.” Kernstück müsse eine Unternehmenssteuerreform sein. Die Steuerlast von Firmen liege hierzulande im Schnitt bei mehr als 31 Prozent, während es EU-weit nur 22 Prozent seien. “Deutschland muss 25 Prozent anvisieren.”

Kempf kritisierte zudem, dass es nicht nur um immer ambitioniertere Klimaziele gehen dürfe, sondern auch um die praktische Umsetzbarkeit. “Schon um das bestehende EU-Ziel einer Emissionsminderung von 40 Prozent bis 2030 zu erreichen, müssten alle 27 EU-Staaten ihre Klimaschutzanstrengungen ab sofort nahezu verdreifachen.” Eine Anhebung auf 55 Prozent wäre sogar eine Verfünffachung der bisherigen Anstrengungen. “Klimaschutz darf kein Jobkiller werden”, so Kempf.

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