April 5, 2018 / 12:07 PM / 3 months ago

DIHK erwartet Rekordjahr bei Auslandsinvestitionen

Berlin (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft baut ihre Präsenz im Ausland aus.

A worker transports car chassis at the Volkswagen plant in Puebla March 9, 2015. German carmaker Volkswagen will invest around $1 billion to expand its plant in Mexico's Puebla to produce the new Tiguan compact, the company said on Monday. The investment is focused on new high-technology assembly lines and will generate some 2,000 jobs, Andreas Hinrichs, CEO of Volkswagen Mexico, said unveiling the plan. Production of the Tiguan compact will begin in 2016, with the vehicles hitting the market the following year, he added. REUTERS/Imelda Medina (MEXICO - Tags: BUSINESS CONSTRUCTION TRANSPORT)

“Der DIHK erwartet 2018 ein Rekordjahr für deutsche Auslandsinvestitionen”, sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Volker Treier. Das habe eine neue Firmenumfrage ergeben. Angesichts der lebhaften Konjunktur in Europa und wachsender protektionistischer Tendenzen in der Welt gewinne dabei die Euro-Zone an Bedeutung. 63 Prozent der Befragten gaben an, in den Euro-Ländern investieren zu wollen. Vor zwei Jahren waren es noch 55 Prozent. Auch Asien und speziell China lägen im Aufwind. Dagegen habe die Investitionsfreude deutscher Firmen in Nordamerika angesichts wachsender Unsicherheiten nachgelassen.

Mit 36 Prozent plant nach DIHK-Angaben im Frühjahr mehr als jeder dritte deutsche Betrieb im Ausland ein höheres Investitionsbudget als im Vorjahr ein. Zulasten der heimischen Betriebe gehe das aber nicht. Vielmehr habe sich zu Jahresbeginn 2018 erstmals seit langem bei den Investitionen im Inland die gleiche Dynamik gezeigt wie im Ausland.

Treier sieht in der höheren Investitionsdynamik deutscher Unternehmen im In- und Ausland auch einen Faktor, dem weltweit in die Kritik geratenen hohen Leistungsbilanzüberschuss zu begegnen. Zum einen speise dieser Überschuss Investitionen deutscher Firmen im Ausland, die weltweit für mehr Beschäftigung sorgten. Und mit den nun ebenfalls anziehenden Ausgaben der Firmen für Vorhaben im Inland dürfte sich das Plus in der deutschen Leistungsbilanz mittelfristig reduzieren. Dieser Prozess sei schon im Gange, denn in diesem Jahr legen die Importe bereits zum zweiten Mal stärker als die Exporte zu.

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