November 28, 2019 / 5:48 AM / 18 days ago

Blatt - Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland erreichen neuen Rekordwert

A robot is displayed at the Robotics Innovation Center booth during preparations at the CeBit computer fair, which will open its doors to the public on March 20, at the fairground in Hanover, Germany, March 18, 2017. REUTERS/Fabian Bimmer

Düsseldorf (Reuters) - Deutschland hat einem Zeitungsbericht zufolge so viel wie nie in die Forschung und Entwicklung investiert.

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung hätten 2018 mit rund 105 Milliarden Euro die Marke von 3,13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreicht, berichtet das “Handelsblatt” in einem Vorabbericht (Donnerstagsausgabe). “Das 3-Prozent-Ziel haben Staat und Wirtschaft erreicht. Das ist uns Motivation und Ansporn, noch besser zu werden”, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) dem “Handelsblatt”. Mit Hilfe der steuerlichen Forschungsförderung ab Januar 2020 “legen wir beim Innovationstempo einen Gang zu”. Nun gelte es “bei Zukunftsthemen wie Wasserstoff, Quantencomputing und Künstlicher Intelligenz weltweit in der Spitze mitzuspielen”, sagte Karliczek weiter. Bis 2025 wolle die große Koalition ein Investitionsvolumen von 3,5 Prozent des BIP erreichen.

Der Großteil der Investitionen stamme mit 72 Milliarden Euro aus der Wirtschaft, was einer Steigerung um fünf Prozent im Jahresvergleich entspräche, berichtet das Blatt mit Verweis auf Daten des Stifterverbandes. Dabei seien die Autobauer mit 27 Milliarden Euro Forschungsausgaben dominant. Überdurchschnittlich stark zugelegt hätten 2018 die Branchen Pharma, Luft- und Raumfahrzeugbau, Elektronik sowie Information und Kommunikation, berichtet das Blatt.

Die Industrie fordert eine stärkere Beteiligung des Bundes an den Forschungsausgaben. Der Staat müsse erklären, wie er selbst wieder auf seinen früheren Anteil von einem Drittel an den gesamten Forschungsausgaben kommen wolle. Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), erwartet “eine Klärung, wie Bund und Länder die Industrie bewegen wollen, ihre Investitionen in Deutschland noch mehr zu steigern.”

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