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Unternehmensnachrichten

Ermittlungen gegen Investitionsbank Berlin wegen Corona-Hilfen

Frankfurt (Reuters) - Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Investitionsbank Berlin (IBB) im Zusammenhang mit der Auszahlung von Corona-Hilfen an Kleinunternehmer.

“Wir haben seit Freitagnachmittag Kenntnis, dass die Berliner Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen ein Ermittlungsverfahren gegen die IBB-Vorstände, -Generalbevollmächtigten und die Leitung Compliance eingeleitet hat”, sagte ein Banksprecher am Dienstag. Die Bank sehe den Ermittlungen gelassen entgegen. “Die IBB hat in enger Abstimmung mit dem Senat die Corona-Soforthilfe-Programme aufgesetzt und bearbeitet – unter Beachtung der Vorgaben von Bund und Land Berlin”, sagte der Sprecher.

Seit Monaten wurden immer wieder Vorwürfe laut, die IBB habe bei den Corona-Hilfen nicht genau geprüft und damit Betrügern Tür und Tor geöffnet. Über die Ermittlungen hatten zuerst die Zeitung “Tagesspiegel” und der Sender RBB berichtet.

Insgesamt zahlte das Institut nach eigenen Angaben auf Basis von 213.462 Anträgen insgesamt 1,805 Milliarden Euro aus. Knapp 30.000 Anträge im Gesamtvolumen von rund 270 Millionen Euro seien dagegen abgelehnt worden, das entspreche einer Ablehnungsquote von knapp 15 Prozent. Bislang habe die Bank 18.751 Rückzahlungen in Höhe von 125,5 Millionen Euro erhalten.

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