May 10, 2018 / 5:32 AM / 11 days ago

Altmaier setzt nach US-Rückzug aus Iran-Abkommen auf Schadenbegrenzung

Berlin (Reuters) - Nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran setzt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf Schadensbegrenzung.

German Economic Minister Peter Altmaier delivers a statement regarding the Trump Administration's steel and aluminum tariffs outside of the White House in Washington, U.S., March 19, 2018. REUTERS/ Leah Millis

US-Präsident Donald Trump habe einseitige Sanktionen gegen den Iran verhängt, sagte Altmaier am Mittwochabend im ZDF. Das sei problematisch. “Wir halten es auch für falsch, dass dieses Abkommen aufgekündigt wurde.” Jetzt gehe es darum, Schaden zu begrenzen. Die Bundesregierung wolle dazu beitragen, dass deutsche Arbeitsplätze nicht gefährdet werden. Jetzt müsse man in Gesprächen klären, welche Möglichkeiten es jenseits der amerikanischen Sanktionen gebe, so der CDU-Politiker. “Unser Ziel muss sein: Möglichst viele Gespräche zu führen und möglichst wenig einseitige Eskalation.”

Für die deutschen Unternehmen, die in Iran investiert haben, sei Trumps Entscheidung auch deswegen besonders problematisch, weil sie darauf vertraut hatten, dass dieses multilaterale Atom-Abkommen mit Iran Bestand hat. “Wir werden einen Dialog mit den Unternehmen beginnen, die betroffen sind, und wir werden nach Möglichkeiten suchen, sie zu unterstützen - juristisch und praktisch”, kündigte der Minister an.

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