June 15, 2018 / 1:05 PM / 5 months ago

Regierung - Absicherung von Iran-Geschäften gilt weiter

FILE PHOTO: A gas flare on an oil production platform in the Soroush oil fields is seen alongside an Iranian flag in the Persian Gulf, Iran, July 25, 2005. REUTERS/Raheb Homavandi/File Photo/File Photo

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung bemüht sich, die wachsende Unsicherheit von deutschen Firmen mit Geschäftsbeziehungen zum Iran zu dämpfen.

“Exportkreditgarantien sowie Investitionsgarantien der Bundesregierung stehen weiterhin zur Verfügung”, hieß es in einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums vom Freitag. Auch die europäischen Sanktionserleichterungen blieben in Kraft. Das Ministerium richtete aber eine Kontaktstelle Iran ein. An diese können sich Unternehmen mit Fragen zu ihrem Iran-Geschäft wenden. Das Ressort von Peter Altmaier hat dabei vor allem kleine und mittlere Firmen im Blick.

Grund für die Unsicherheiten ist der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran und der Erlass amerikanischer Sanktionen gegen das Land. Bedroht davon sind auch Firmen aus anderen Ländern, die mit dem Iran Geschäfte abwickeln und die in der Islamischen Republik und den USA gleichzeitig aktiv sind. Deutschland hält wie Frankreich, Großbritannien und die EU an der Atomvereinbarung fest.

Der Iran lag im vergangenen Jahr nach amtlichen Zahlen als Abnehmer deutscher Waren mit einem Volumen von knapp drei Milliarden Euro auf Rang 50. Seit der Lockerung der Sanktionen Anfang 2016 legte der deutsch-iranische Handel nach DIHK-Zahlen um 42 Prozent zu.

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