April 29, 2020 / 6:45 AM / a month ago

Stimmung in deutscher Digitalbranche auf Rekordtief - Jobabbau erwartet

The word "Error" appears on the bluetooth-based glasses of a gamer during a life show for a computer game on the first day of Europe's leading digital games fair Gamescom, which showcases the latest trends of the computer gaming scene in Cologne, Germany, August 21, 2019. REUTERS/Wolfgang Rattay

Berlin (Reuters) - Auch die deutschen Digitalunternehmen sind gegen die Folgen der Corona-Krise nicht immun: Die Stimmung in der Branche fiel im April so schlecht aus wie noch nie.

Das entsprechende Barometer sank im April auf minus 18,7 Punkte von minus 3,8 Zählern im Vormonat, wie der Branchenverband Bitkom am Mittwoch unter Berufung auf seine Unternehmensumfrage mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit der erstmaligen Erhebung 2006. “In der Corona-Krise bleibt die Stimmung in den Unternehmen der Digitalbranche zwar positiver als in der Gesamtwirtschaft, die Aussichten für die kommenden Monate haben sich aber stark eingetrübt”, erläuterte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Erstmals seit Juli 2009 werden von den Digitalunternehmen die Beschäftigungserwartungen für die kommenden drei Monate negativ bewertet. “Das bedeutet, dass die Mehrheit der Unternehmen einen Beschäftigungsabbau erwartet”, hieß es. Die fehlende Nachfrage löste demnach den Fachkräftemangel als größtes Geschäftshemmnis ab – zum ersten Mal seit 2015. “Immerhin: Jedes zehnte Digitalunternehmen sucht selbst in der Corona-Krise neue Mitarbeiter”, ergänzte Berg.

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