June 13, 2019 / 12:49 PM / 2 months ago

Europa-Geschäft rund um Kaufhof beschert Hudsons's Bay deutlichen Verlust

People walk into the Hudson's Bay Company (HBC) flagship department store in Toronto January 27, 2014. Hudson's Bay Co said on Monday that it would sell its flagship downtown Toronto store and neighboring executive offices for C$650 million ($587.09 million) to Cadillac Fairview Corp and open a full-line Saks store in the leased-back space. The Canadian retailer, which completed its $2.4 billion purchase of U.S. luxury chain Saks Inc late last year, said it expects to open an approximately 150,000 square-foot, multi-level Saks in the fall of 2015, co-located with the current Hudson's Bay store. REUTERS/Mark Blinch (CANADA)

Düsseldorf (Reuters) - Der nordamerikanische Handelskonzern Hudsons’s Bay (HBC) hat in seinem Europa-Geschäft rund um den Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof rote Zahlen geschrieben.

Der Anteil an den Verlusten im europäischen Handelsgeschäft, zu dem neben Karstadt und Kaufhof auch Warenhäuser in den Niederlanden und Belgien gehören, summierte sich im Quartal bis Anfang Mai für HBC auf umgerechnet rund 88 Millionen Euro, teilten die Nordamerikaner am Donnerstag mit. Sie halten noch einen Anteil von 49,99 an der Warenhausgruppe, die Mehrheit liegt bei der Signa-Gruppe des österreichischen Investors Rene Benko. Signa hat sich mit HBC darauf geeinigt, Galeria Kaufhof vollständig zu übernehmen. Die Transaktion soll bis zum Herbst beendet werden. HBC will sich damit wieder auf das Geschäft in Nordamerika konzentrieren.

Doch auch dort lief es nicht rund. Der Umsatz ging im Quartal um rund 3,3 Prozent auf 2,1 Milliarden kanadische Dollar zurück, bereinigt um Einmaleffekte schrieb HBC einen Verlust.

Die deutsche Noch-Beteiligung Kaufhof geht durch einen Umbau: Der Chef von Galeria Karstadt Kaufhof, Stephan Fanderl, hat dem Warenhauskonzern eine Rosskur verordnet. Rund 2600 Vollzeitstellen sollen dort gestrichen werden, hatte er im Januar angekündigt - ebenso wie den Abschied aus der Tarifbindung. Da es in den Kaufhof-Warenhäusern viele Teilzeitkräfte gibt, liegt die Gesamtzahl der bedrohten Arbeitsplätze deutlich höher. Fanderl hat angekündigt, die Sanierung nach dem Abschied von HBC entschieden vorantreiben zu wollen.

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