September 26, 2018 / 11:50 AM / 2 months ago

Karstadt stellt vor Fusion mit Kaufhof Logistik auf eigene Beine

A warehouse of the German department store chain Karstadt is seen beside a Kaufhof warehouse in Duesseldorf September 8, 2014. Karstadt's 17,000 employees are awaiting decisions on a planned restructuring after Austrian investor Rene Benko took over the loss-making chain last month. Karstadt's supervisory board is due to discuss plans for restructuring the group on Thursday. Picture taken on September 8, 2014. REUTERS/ Ina Fassbender (GERMANY - Tags: BUSINESS)

Düsseldorf (Reuters) - Der Warenhaus-Konzern Karstadt schmiedet vor seiner Fusion mit dem Konkurrenten Kaufhof mit dem Logistikdienstleister Fiege ein neues Gemeinschaftsunternehmen.

Das Joint Venture Fiege X Log solle vom Jahr 2020 an die gesamte Logistik von Karstadt übernehmen, kündigten beide Unternehmen am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung an. Dann sollte Karstadt die Fusion mit Kaufhof vollzogen haben - und diese dürfte dem Gemeinschaftsunternehmen “zusätzliche Schlagkraft” geben, hieß es. Insidern zufolge könnte es durch die Warenhaus-Hochzeit auch Sparmöglichkeiten in der Logistik der beiden Konzerne geben.

Karstadt verfüge allein mit seinen Filialen über 79 Logistikstandorte mitten in Innenstädten und über ein Zentrallager, sagte Karstadt-Chef Stephan Fanderl, der auch das operative Geschäft des neuen Warenhaus-Riesen leiten soll. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Fiege solle neue Dienstleistungen anbieten und sich auch für Drittkunden öffnen. Bisher hatte unter anderem die Deutsche-Post-Tochter DHL die Logistik für Karstadt erledigt. Die Fiege Gruppe mit Sitz im nordrhein- westfälischen Greven erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2017 mit mehr als 12.900 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.

Die Kartellbehörden müssen dem Gemeinschaftsunternehmen noch zustimmen - auch über die Fusion von Karstadt und Kaufhof müssen sie noch entscheiden. Die Eigner der beiden Warenhaus-Konzerne, die nordamerikanische HBC und die österreichische Signa, hatten Mitte September ein Gemeinschaftsunternehmen aus den beiden ehemaligen Erzrivalen auf den Weg gebracht.

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