December 27, 2019 / 2:31 PM / 7 months ago

Bericht - Karstadt Kaufhof schreibt auch 2020 rote Zahlen

The logo of the German department store chain Karstadt is seen at a warehouse in the western city of Recklinghausen September 11, 2014. Karstadt's 17,000 employees are awaiting decisions on a planned restructuring after Austrian investor Rene Benko took over the loss-making chain last month. Karstadt's supervisory board is due to discuss plans for restructuring the group today. REUTERS/ Ina Fassbender (GERMANY - Tags: BUSINESS LOGO)

Düsseldorf (Reuters) - Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof wird einem Magazinbericht zufolge auch im ersten Jahr seiner endgültigen Verschmelzung rote Zahlen schreiben.

Das Management erwarte 2020 einen Nettoverlust von 111 Millionen Euro, wie der “Spiegel” online am Freitag unter Berufung auf ein internes Aufsichtsratspapier berichtete. Karstadt wollte sich dazu nicht äußern.

Kaufhof ist seit einem Jahr Teil eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem früheren Erzrivalen Karstadt. Doch der Konzern steckt weiter in den roten Zahlen. Allein Karstadt werde in diesem Jahr einen Verlust von 78 Millionen Euro schreiben, hatte Vorstandschef Stephan Fanderl zuletzt dem “Handelsblatt” gesagt. Demnach dürfte sich der Verlust für das Gesamtunternehmen wohl auf einen dreistelligen Millionenbetrag summieren. Durch Fusionssynergien sind Fanderl zufolge bis 2022 Einsparungen von rund 380 Millionen Euro eingeplant, 130 Millionen davon seien schon fürs nächste Geschäftsjahr gesichert in den Büchern.

Zuletzt hatte sich der Konzern nach monatelangen Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi auf einen Tarifvertrag geeinigt, bei dem die rund 25.600 Beschäftigten zwar auf ihr Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichten müssen, aber für die nächsten fünf Jahre eine Standort- und Beschäftigungssicherung erhalten. Außerdem werden die Entgelte der Karstadt-Mitarbeiter um rund elf Prozent auf das Niveau der Kaufhof-Mitarbeiter angehoben. Dem “Spiegel” zufolge spart der Konzern durch die Vereinbarung nur 24 Millionen Euro statt der geplanten 50 Millionen Euro.

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