4. September 2017 / 13:52 / vor 20 Tagen

Mutterkonzern Hudson's Bay sieht Kaufhof gut gerüstet

A woman holds a Hudson's Bay shopping bag in front of the Hudson's Bay Company (HBC) flagship department store in Toronto January 27, 2014. Hudson's Bay Co said on Monday that it would sell its flagship downtown Toronto store and neighboring executive offices for C$650 million ($587.09 million) to Cadillac Fairview Corp and open a full-line Saks store in the leased-back space. The Canadian retailer, which completed its $2.4 billion purchase of U.S. luxury chain Saks Inc late last year, said it expects to open an approximately 150,000 square-foot, multi-level Saks in the fall of 2015, co-located with the current Hudson's Bay store. REUTERS/Mark Blinch (CANADA - Tags: BUSINESS)

Düsseldorf (Reuters) - Der kanadische Eigner des Kaufhofs sieht die Warenhauskette für das Weihnachtsgeschäft gut gerüstet.

“Wir sind in Gesprächen mit unseren Lieferanten und haben keinerlei Unterbrechungen der Warenversorgung”, sagte der Einkaufschef von Hudson’s Bay in Europa, Edo Beukema, am Montag während einer Telefonkonferenz. “Wir sind warenseitig gut aufgestellt für die Weihnachtssaison - alles im grünen Bereich.”

Hudson’s Europa-Chef Wolfgang Link bekräftigte zudem, dass der Konzern in den kommenden fünf bis sieben Jahren bis zu eine Milliarde Euro in Deutschland investieren wolle. Geplant sei etwa die Modernisierung von 20 Häusern. “Wir haben intern eine Liste, an der wir arbeiten, welche Häuser wir in welcher Reihenfolge modernisieren wollen.” Dabei habe der Konzern vor allem Mittelstädte im Blick.

Die Kreditversicherung Euler Hermes hat ihre Garantiezusagen für Lieferungen an die Warenhauskette Kaufhof Branchen-Insidern zufolge gekürzt. Es gebe entsprechende Briefe an Lieferanten des Kaufhof, hatten zwei Insider Ende Juli erklärt. Nach Berichten der “Textilwirtschaft” sowie des “Spiegel” wurden die Garantiezusagen deutlich zusammengestrichen. Euler Hermes habe gegenüber mehreren Mode-Lieferanten erklärt, nur noch für 20 bis 25 Prozent des bisherigen Lieferumfangs geradezustehen, berichtete die “Textilwirtschaft”. Bei anderen Unternehmen seien die Einschnitte geringer ausgefallen. Euler Hermes wollte sich zu den Angaben nicht äußern.

Bei Unternehmen wie Euler Hermes versichern etwa Produzenten aus der Textilindustrie das Risiko ihrer Lieferungen an Handelsunternehmen. Kann der Händler die Lieferung nicht bezahlen, springt die Kreditversicherung ein.

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