July 16, 2020 / 1:32 PM / a month ago

Chinesischer Lkw-Markt und Kurzarbeit stützen Geschäft von Knorr-Bremse

Euro currency bills are pictured at the Croatian National Bank in Zagreb, Croatia, May 21, 2019. Picture taken May 21, 2019. REUTERS/Antonio Bronic

München (Reuters) - Der Lkw- und Bahn-Zulieferer Knorr-Bremse kommt nach eigener Einschätzung mit geringeren Blessuren durch die Coronakrise als befürchtet.

Im Gesamtjahr erwartet der Vorstand einen Umsatzrückgang auf 5,8 bis 6,2 Milliarden Euro von 6,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, wie Knorr-Bremse am Donnerstag mitteilte. Die Umsatzrendite (operative Ebitda-Marge) werde auf 16 bis 17,5 Prozent zurückgehen, nachdem im vergangenen Jahr noch 18,8 Prozent vom Umsatz als Betriebsgewinn herausgesprungen waren. Die Aktie legte vier Prozent zu.

Der Konzern hatte im März seine Geschäftsprognose gekippt und erklärt, er könne das Ausmaß der Rückgänge nicht absehen. Zuletzt hatte Knorr-Bremse einen Lichtblick in China ausgemacht. Das dortige Lkw-Geschäft habe sich im April und Mai deutlich erholt, Die Produktion sei sogar auf Rekordniveau gestiegen. Auch die Kurzarbeit in Deutschland habe das Unternehmen entlastet. Die Lkw-Märkte in Europa und Amerika blieben allerdings schwierig.

Im nun abgelaufenen zweiten Quartal schrumpfte der Umsatz auf 1,4 Milliarden Euro von 1,8 Milliarden vor Jahresfrist. Die Umsatzrendite ging auf 17 Prozent von 19,1 Prozent zurück. Detaillierte Zahlen will Knorr-Bremse erst am 10. September veröffentlichen.

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