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Jamaika-Sondierer wollen Familien finanziell entlasten
3. November 2017 / 15:28 / vor 14 Tagen

Jamaika-Sondierer wollen Familien finanziell entlasten

Berlin (Reuters) - CDU, CSU, FDP und Grüne wollen Familien entlasten und das Angebot an Betreuungsangeboten für Kinder ausbauen.

Chairman of the Free Democratic Party (FDP) Christian Lindner, leader of the Christian Democratic Union of Germany (CDU) Angela Merkel, leader of the German Green Party Katrin Goering-Eckardt and Chief of Staff of the German Chancellery Peter Altmaier are seen on a balcony of German Parliamentary Society offices during the exploratory talks about forming a new coalition government held by CDU/CSU in Berlin, Germany, October 30, 2017. REUTERS/Axel Schmidt

“Wir wollen Familien finanziell entlasten und den Bezug von familienbezogenen Leistungen unbürokratischer gestalten”, heißt es in einem am Freitag beschlossenen Papier, das den Sondierungsstand beim Thema Familie, Frauen, Senioren und Jugend wiedergibt. Die Bekämpfung von Kinderarmut soll in einem besonderen Fokus einer Jamaika-Koalition stehen.

“Damit Väter und Mütter Beruf und Familie besser vereinbaren können, wollen wir bedarfsgerecht flexible, qualitativ hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote in Krippen und Kitas und für Grundschulkinder fördern”, heißt es weiter. “Der Bund wird sich weiterhin an der Finanzierung zusätzlicher Krippen- und Kita-Plätze und an Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität beteiligen.” Dies war den Kommunen und Ländern wichtig.

Bei der geplanten Entlastung der Familien sollen folgende Wege besprochen werden: die Frage der Einführung einer Kindergrundsicherung, die Anhebung des Kinderfreibetrags, eine Neuberechnung und Anhebung des Kinderregelsatzes, die Reform und Ausweitung des Kinderzuschlags und die Erhöhung des Kindergeldes. Auf der Tagesordnung stehen zudem die Reform des Bildungs- und Teilhabepakts, die Bündelung von familienbezogenen Leistungen und die Frage des Unterhaltsrückgriffs auf Kinder bei zu pflegenden Angehörigen.

Bei der Gleichstellung von Mann und Frau soll es weitere Anstrengungen geben, etwa eine Diskussion über die Frage von Befristung von Teilzeit sowie ein Rückkehrrecht auf Vollzeit, die weitere Aufstockung der Mütterrente, eine Regelung von gleichem Lohn für gleiche Arbeit sowie die Förderung von Frauen in Führungspositionen.

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