November 21, 2017 / 8:37 AM / in 24 days

Klöckner - SPD sollte doch noch über große Koalition nachdenken

Berlin (Reuters) - CDU-Vizechefin Julia Klöckner hat die SPD aufgefordert, ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Regierungsbeteiligung noch einmal zu überdenken.

Germany's Christian Democratic Union (CDU) deputy head Julia Kloeckner makes a speech at the Christian Democratic Union (CDU) party congress in Karlsruhe, Germany December 15, 2015. With a rousing speech in defence of her refugee policies, Angela Merkel fended off a challenge from conservative critics this week, reasserting control over her party and bolstering her case for a fourth term as German chancellor in 2017. But the meeting of her Christian Democratic Union (CDU) in the southern city of Karlsruhe may also be remembered as the coming out party for Kloeckner, a 42-year-old former German wine queen, who has quietly positioned herself as a leading candidate to replace Merkel, when she finally does go. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Die Sozialdemokraten hätten sich in dieser Frage gleich nach der Bundestagswahl “vom Acker gemacht”, beklagte Klöckner am Dienstag im Deutschlandfunk. “So einfach kann es meiner Meinung nach nicht gehen.” Auch die SPD solle ihre Position überprüfen.

Klöckner begrüßte zugleich die Bereitschaft von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), im Falle von Neuwahlen wieder als Kanzlerkandidatin antreten zu wollen. “Wir sind froh und erleichtert, dass sie zur Verfügung steht.”

Klöckner äußerte Bedauern darüber, dass die FDP aus den Jamaika-Sondierungen ausgestiegen ist. “Wir waren auf der Zielgeraden”, sagte sie. Der Rückzug der Liberalen sei mehr als schade, weil die dadurch entstandene Situation auch Instabilität für Europa bedeute.

Kritik an der Verhandlungsführung von Merkel wies Klöckner zurück. Die FDP habe “von German Mut” gesprochen. “Hier hätte man es zeigen können”, ergänzte sie. Eine Minderheitsregierung hält Klöckner nun für die schlechteste Variante. Auch Neuwahlen seien nicht der optimale Weg. Der beste Weg wäre, wenn die Parteien es doch noch schaffen würden, eine stabile Regierung zu bilden, sagte die CDU-Vizechefin.

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