December 15, 2017 / 2:23 PM / a month ago

Laschet fordert von neuer Koalition klares Wirtschaftsprofil

Berlin (Reuters) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fordert in den anstehenden Gesprächen von Union und SPD über die Regierungsbildung ein starkes Augenmerk auf die Wirtschaft.

In Deutschland werde viel über Verteilungsfragen gesprochen, sagte Laschet am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin: “Aber wir müssen auch darüber sprechen, wie wir Wertschöpfungsketten erhalten.” Zuvor hatte sich Laschet mit den Präsidenten der vier Spitzenverbände der Wirtschaft - BDI, BDA, DIHK und ZDH - getroffen. Sein Ziel sei es, in den Sondierungsgesprächen die Position von Handwerk, Industrie und der Wirtschaft insgesamt einzubringen.

Laschet sagte, er hoffe, dass die Union mit der SPD im Wirtschaftsbereich mehr hinbekomme als mit den Grünen möglich gewesen wäre. “Ich hätte mir Jamaika gewünscht, aber in der Energiepolitik und in der Industriepolitik ist mit der SPD die Schnittmenge größer, und deshalb hoffe ich, dass das Thema nicht untergeht, sondern prominent vertreten wird.” Der Motor dafür werde in den Gesprächen von Union und SPD Nordrhein-Westfalen sein.

Am Freitag sprach sich der SPD-Parteivorstand einstimmig für die Aufnahme von Sondierungsgesprächen aus. Parteichef Martin Schulz machte aber klar, dass es noch offen sei, ob diese auch in eine gemeinsame Regierungsbildung münden würden. Ein Spitzengespräch von CDU, CSU und SPD soll Schulz zufolge am Mittwoch kommender Woche den Ablauf der Sondierungen klären.

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