January 29, 2018 / 5:02 PM / 4 months ago

CSU-Landesgruppenchef bremst bei Familiennachzug

Berlin (Reuters) - Die CSU lehnt Forderungen der SPD ab, die Regelung beim Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus wieder zu lockern.

Alexander Dobrindt of the Christian Social Union (CSU) arrives for exploratory talks about forming a new coalition government at the SPD headquarters in Berlin, Germany, January 7, 2018. REUTERS/Hannibal Hanschke

“Mit einer Regelung, die ein Mehr an Zuwanderung bedeutet, verlasse ich den Raum nicht”, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt nach Angaben aus Teilnehmerkreisen am Sonntag in der Runde der 15 Spitzenpolitiker von CDU, CSU und SPD im Konrad-Adenauer-Haus in den Beratungen. Einer Aushöhlung des Sondierungsergebnisses werde die CSU nicht zustimmen, habe Dobrindt am Montag auch in der Landesgruppensitzung der CSU betont.

CDU, CSU und SPD hatten sich in den Sondierungen auf eine Formulierung geeinigt, dass der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränkten Schutzstatus ausgesetzt bleibt. Es sollen aber künftig 1000 Angehörige pro Monat nach Deutschland nachziehen dürfen und die Bundesregierung gleichzeitig die Abnahme von Kontingent-Flüchtlingen aus Griechenland und Italien stoppt. Die CSU wolle nicht mehr Zuwanderung, habe Dobrindt deutlich gemacht.

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