February 1, 2018 / 5:46 PM / 6 months ago

Geteiltes Echo auf Rentenkompromiss von Union und SPD

Berlin (Reuters) - Die Einigung von Union und SPD in den Koalitionsverhandlungen auf Eckpunkte der Rentenpolitik ist bei der Rentenversicherung auf Zurückhaltung und in der Linkspartei auf scharfe Kritik gestoßen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund forderte am Donnerstagabend, dass die Ausweitung der Mütterrente “sachgerecht in vollem Umfang aus Steuermitteln” finanziert werden müsse. Die verbesserte Absicherung Selbstständiger wie auch die doppelte Haltelinie für Beitragssatz und Rentenniveau seien dagegen “wichtige Elemente für die Verlässlichkeit des Systems”. Eine abschließende Bewertung sei nicht möglich, da es kaum Informationen zur Finanzierung der Vorhaben gebe.

Der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Matthias Birkwald, sprach von “rentenpolitischem Unsinn”. Mit der Ausweitung der Mütterrente werde die Rentenkasse geplündert. Bei der Erwerbsminderungsrente schauten “1,8 Millionen kranke Rentner in die Röhre”, weil die geplanten Verbesserungen nur neuen Rentnern zugutekämen. Die Verhandlungsführer von Union und SPD bei der Rente hatten zuvor ein Gesamtpaket vorgestellt, das Mehrausgaben in Höhe von mehreren Milliarden Euro für die Rentenversicherung bedeutet.

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