January 11, 2018 / 2:30 PM / 6 months ago

Bundesagentur hält Beitragssenkung für möglich

Berlin (Reuters) - Union und SPD bekommen bei ihren Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung Rückenwind für das Ziel, die Sozialbeiträge unterhalb von 40 Prozent zu stabilisieren.

A money changer counts Euro banknotes at a currency exchange office in Nice, France November 17, 2017. REUTERS/Eric Gaillard

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erklärte am Donnerstag, sie halte ab 2019 eine Verringerung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung von 3,0 auf 2,8 Prozent des Bruttolohns für möglich. Voraussetzung sei aber, dass die Rücklagen der Behörde bis dahin auf etwa 20 Milliarden Euro stiegen, machte BA-Finanzvorstand Valerie Holsboer deutlich. Ende 2017 stiegen die BA-Reserven durch einen erneuten Milliardenüberschuss auf 17,2 Milliarden Euro.

“Sollte ab 2019 eine Beitragssatzsenkung infrage kommen, dann halten wir eine Reduzierung von 0,2 Prozentpunkten für vertretbar”, sagte Holsboer. Das vergangene Jahr schloss die BA mit einem Überschuss von 5,95 Milliarden Euro ab. Das waren fast 4,5 Milliarden Euro mehr, als bei der Aufstellung des Haushaltsplans im Herbst 2016 erwartet worden war. Für das laufende Jahr 2018 geht die BA in ihren Planungen von einem Überschuss in Höhe von 2,5 Milliarden Euro aus.

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