November 20, 2017 / 8:30 AM / a month ago

Trittin geht von Neuwahlen gegen Ostern aus

Berlin (Reuters) - Grünen-Unterhändler Jürgen Trittin rechnet eher mit Neuwahlen als mit einer Minderheitsregierung.

Juergen Trittin of the German Green Party is seen inside the Baden-Wuerttemberg State Representation office during exploratory talks about forming a new coalition government in Berlin, Germany, November 19, 2017. REUTERS/Axel Schmidt

Von Deutschland werde international eine Rolle als stabilisierender Faktor in der Politik erwartet, sagt Trittin am Montagmorgen im Deutschlandfunk. Deshalb spreche viel dafür, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eher auf Neuwahlen als auf die Einsetzung einer Minderheitsregierung setzen werde. Trittin ergänzte, dass gegen Ostern mit einem neuen Wahltermin zu rechnen ist.

Der FDP warf er vor, den Ausstieg aus den Gesprächen geplant zu haben. “Wenn man dann - wo ein abschließendes Angebot auf dem Tisch liegt - eine vorbereitete Pressemitteilung aus der Tasche zieht und geht, dann fühlt man sich natürlich schon ein Stück weit veräppelt.” Trittin äußerte die Vermutung, ein Motiv von FDP-Chef Christian Lindner könnte sein, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stürzen zu wollen. Merkel könnte aber gestärkt aus den Sondierungsgesprächen hervorgehen, weil sie als vernünftig und verlässlich gelte, betonte der Grünen-Politiker.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below