June 23, 2010 / 9:34 AM / 9 years ago

Zustimmung für Schwarz-Gelb sinkt in Umfragen weiter

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle während einer Pressekonferenz in Berlin am 7. Juni 2010. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Die Zustimmung der Wähler zur schwarz-gelben Koalition nimmt weiter ab. Union und FDP verloren im jüngsten “Stern”-RTL-Wahltrend jeweils einen Punkt.

Mit fünf Prozent sackte die FDP erneut auf ihr Jahrestief, und auch die Union fiel nach dem Bericht des “Stern” vom Mittwoch mit 30 Prozent auf den schlechtesten Wert in diesem Jahr. Gemeinsam liegen die Koalitionspartner in der Forsa-Umfrage nun 22 Punkte hinter der versammelten Opposition aus SPD, Grünen und Linkspartei mit insgesamt 57 Prozent: SPD (27) und Linke (zwölf Prozent) konnten im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen Punkt zulegen, die Grünen hielten sich auf ihrem Rekordhoch von 18 Prozent.

Eine Allensbach-Umfrage für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” bestätigte den Trend vor allem für die FDP: Sie verlor demnach seit Ende Mai 1,5 Punkte und kommt nur noch auf sieben Prozent. Die CDU stagniert bei 32 Prozent. Leichte Gewinne gab es hier für SPD (29), Grüne (15,5) und Linkspartei (11 Prozent).

Deutlich geschrumpft ist laut Forsa auch die Popularität von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für die CDU-Vorsitzende würden bei einer Direktwahl nur noch 39 Prozent stimmen - vier Punkte weniger als eine Woche zuvor und ihr schlechtester Wert seit dreieinhalb Jahren. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier käme der Umfrage zufolge auf 29 Prozent. Im Falle eines Rücktritts von Merkel würden laut Forsa 34 Prozent der Bundesbürger Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) für den am besten geeigneten Nachfolgekandidaten halten, gefolgt von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit 19 Prozent der Nennungen.

Für den Stern-RTL-Wahltrend befragte Forsa vom 14. bis 18. Juni 2504 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, für die Frage nach potenziellen Merkel-Nachfolgern 1001 Bürger am 16. und 17. Juni. Das Allensbach-Institut erhob seine Daten zwischen dem 5. und 17. Juni.

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