15. November 2017 / 07:18 / in 4 Tagen

Bouffier hofft auf Einigung in Flüchtlingspolitik

Berlin (Reuters) - Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sieht ungeachtet großer Differenzen zwischen den Jamaika-Sondierungspartnern Chancen auf eine Einigung in der Flüchtlingspolitik.

Leader of the Christian Democratic Union of Germany (CDU) Angela Merkel and chairman of the Free Democratic Party (FDP) Christian Lindner are seen on a balcony of German Parliamentary Society offices during the exploratory talks about forming a new coalition government held by CDU/CSU in Berlin, Germany, October 30, 2017. REUTERS/Axel Schmidt

“Ich bin zuversichtlich”, sagte Bouffier am Mittwoch in der ARD vor den weiteren Beratungen. Noch allerdings gebe es keine gemeinsame Linie, insbesondere in Hinblick auf den Familiennachzug für vorübergehend geduldete Flüchtlinge. Während die Grünen der Auffassung seien, hier lasse sich nichts steuern, sei die Union der Ansicht, dass bei diesem Thema gesteuert werden könne und auch müsse.

Einig seien sich die Partner, dass es beim Familiennachzug für Flüchtlinge humanitäre Verpflichtungen gebe, denen man sich stellen müsse. Noch ungeklärt sei aber, wie weit das gehen könne. “Ich glaube, es sind alle sich darüber im Klaren, dass es eine Grenze geben muss - die Grenze ist die Integrationsfähigkeit unseres Landes”. Die Union sehe hier die Marke von etwa 200.000 Flüchtlingen.

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