January 15, 2020 / 5:10 PM / 7 months ago

Verhandlungskreise - Mehr Steinkohle-Meiler als geplant könnten vom Netz

An excavator of German utility RWE stands in the open open-cast brown coal mining area of Garzweiler near the village of Jackerath, Germany, January 15, 2020. REUTERS/Wolfgang Rattay

Berlin (Reuters) - Im Ringen um den Kohleausstieg könnten Regierungskreisen zufolge zunächst mehr Steinkohle-Kraftwerke als eigentlich vorgesehen vom Netz gehen.

Es zeichne sich ab, dass man bis Ende 2022 mehr Steinkohle-Kraftwerke vom Netz nehme, um Braunkohlemeiler im Osten zu verschonen, sagten mit den Verhandlungen Vertraute am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Damit könnte das Braunkohlekraftwerk Schkopau in Sachsen-Anhalt sowie der zugehörige Tagebau bis etwa 2030 weiterlaufen. Ministerpräsident Reiner Haseloff hatte sich vehement dafür eingesetzt.

Schkopau war in den Blickpunkt gerückt, weil RWE im Westen rund 2,5 Gigawatt Kraftwerksleistung bis Ende 2022 abschalten könnten. Entschädigungen von rund zwei Milliarden Euro stehen dafür in Rede. Da die Kohlekommission der Regierung aber drei Gigawatt bis Ende 2022 vorgesehen hat, war auch nach Standorten im Osten gesucht worden. Statt der eigentlich vorgesehen Steinkohlemeiler mit sechs Gigawatt Leistung müssten jetzt noch zusätzliche abgeschaltet werden.

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