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Wirtschaftsnachrichten

BDI und DIHK erwarten 2020 Einbruch deutscher Exporte um 15 Prozent

The logos of the Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbaende BDA (Confederation of German Employers' Association (BDA), Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. BDI (Federation of German Industries) and Deutsche Industrie- und Handelskammer DIHK (Association of German Chambers of Industry and Commerce) are pictured at their common headquarters in Berlin, Germany, February 15, 2019. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Die Wirtschafts-Lobby rechnet mit einem massiven Einbruch der deutschen Exporte im Rezessionsjahr 2020.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwarten jeweils ein Minus von rund 15 Prozent. “Der Stopp von großen Teilen des Welthandels hat dramatische Folgen für die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland in diesem Jahr”, erklärte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier am Dienstag. “Der Exporteinbruch im April ist an Dramatik kaum zu überbieten.” In dem Monat brachen die Ausfuhren binnen Jahresfrist um gut 31 Prozent ein - dies ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der größte Rückgang seit Beginn der Außenhandelsstatistik 1950.

Der BDI rechnet für 2020 mit einem Schrumpfen der gesamten deutschen Wirtschaft um 6,5 Prozent. “Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft weltweit mit voller Wucht.” Die Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland dürften um rund 20 Prozent sinken und der private Konsum um etwa sieben Prozent zurückgehen. “Die Erholung wird sich bis weit ins Jahr 2022 erstrecken.”

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