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Wirtschaftsnachrichten

Gewerkschaftsnahes Institut sieht Wirtschaft Ende 2021 auf Vorkrisen-Niveau

The moon is seen above the Quadriga of the Brandenburg Gate in Berlin, Germany, September 20, 2019. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Die Aufholjagd der deutschen Wirtschaft nach der Corona-Rezession wird laut Forschern des gewerkschaftsnahen IMK-Instituts noch bis Ende nächsten Jahres dauern.

Erst dann werde sie wieder ihr Vorkrisen-Niveau erreichen, prognostizierte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung am Mittwoch. Damit verlaufe die Erholung hierzulande etwas dynamischer als in anderen großen Euro-Ländern und den USA.

Gegenüber ihrer letzten Vorhersage von Juni setzten die Ökonomen ihre Erwartungen herauf, auch wenn sie nach einem starken dritten Quartal 2020 mit einer Abschwächung des Aufholprozesses rechnen. Unter dem Strich wird laut der neuen Prognose das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 5,2 Prozent schrumpfen (Juni-Prognose: -6,2 Prozent). Für 2021 rechnet das IMK nun mit einem Wirtschaftswachstum von 4,9 Prozent – 1,1 Prozentpunkte mehr als im Juni erwartet.

Die Zahl der Arbeitslosen steigt demnach 2020 um etwa 450.000, so dass im Jahresmittel rund 2,71 Millionen Menschen ohne Job sein werden. Für 2021 erwartet das IMK dann einen Rückgang der Zahl um gut 20.000 im Jahresdurchschnitt. Die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit - das IAB - ist für kommendes Jahr deutlich optimistischer und erwartet eine Abnahme um 100.000.[nL5N2GM1NV]

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