June 16, 2010 / 11:22 AM / 10 years ago

Handwerk büßt deutlich an Umsatz ein - Wetter bremst am Bau

Berlin (Reuters) - Die deutschen Handwerker sind mit einem deutlichen Umsatzminus ins Jahr gestartet.

Von Januar bis März sackten die Einnahmen um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Der Dachverband ZDH zeigte sich aber zuversichtlich, die Einbußen im Jahresverlauf weitgehend wieder wettzumachen. “Das war ein schwacher Start ins Jahr, aber das kann aufgeholt werden”, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke. Er erwarte für 2010 nach wie vor ein Prozent weniger Umsatz und keinen weiteren Jobabbau. Im Rezessionsjahr 2009 hatte der stark binnenwirtschaftlich orientierte Wirtschaftszweig 4,9 Prozent weniger eingenommen und 57.000 Arbeitsplätze gestrichen.

Im ersten Quartal fuhr das Bauhauptgewerbe ein Minus von fast 13 Prozent ein und musste vor allem Eis und Schnee Tribut zollen. Das KfZ-Gewerbe litt vor allem unter den Nachwehen der abgelaufenen Abwrackprämie für Altautos und büßte knapp 15 Prozent ein. Viele Auto-Mechaniker seien auch im Handel und Vertrieb tätig und hätten deshalb deutlich weniger umgesetzt, sagte ein Statistiker. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz wegen der staatlichen Subvention überdurchschnittlich hoch gewesen.

Gegen den Trend erwirtschaftete die Wachstumsbranche Gesundheitsgewerbe wie zuletzt üblich 1,9 Prozent mehr Einnahmen. Die Zahl der Beschäftigten im gesamten sogenannten zulassungspflichtigen Handwerk sank zum Jahresauftakt um 1,5 Prozent.

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