January 29, 2020 / 7:14 AM / 24 days ago

Konsumlaune ungebrochen - "Einigung im Handelsstreit sorgt für Erleichterung"

A man carries a shopping bag in the colours of the German national flag in downtown Hanover June 26, 2012. Hanover, a bustling industrial and trading hub on the fertile plain of northern Germany, is a world away from the recession engulfing Greece, Spain and other parts of Europe. German consumer morale actually rose going into July, a key survey by GfK market research group showed this week, on hopes of higher wages, though it also revealed greater pessimism about the economic outlook due to the euro crisis. Picture taken June 26. To match story EUROZONE-GERMANY/MOOD REUTERS/Fabian Bimmer (GERMANY) - Tags: BUSINESS)

Berlin (Reuters) - Die nachlassenden Spannungen im internationalen Zollkonflikt lassen die deutschen Verbraucher optimistischer nach vorn schauen.

Das prognostizieren die Nürnberger Marktforscher der GfK in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage unter 2000 Verbrauchern. Das entsprechende Konsumklima-Barometer für Februar stieg leicht um 0,2 auf 9,9 Punkte und bewegt sich dabei auf gutem Niveau. “Eine erste Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China sorgt auch in Deutschland für Erleichterung. Denn als Exportnation ist man gerade hierzulande auf einen freien und ungehinderten Warenaustausch angewiesen”, meint GfK-Experte Rolf Bürkl. Der positive Start in das Jahr lasse darauf schließen, dass der private Konsum auch 2020 eine wichtige Stütze der Konjunktur bleiben werde.

“Die Konsumlaune bleibt zu Beginn des Jahres 2020 bei den deutschen Verbrauchern ungebrochen”, so das Fazit des GfK-Experten. Zu der gehobenen Stimmung trügen anhaltend stabile Beschäftigungsverhältnisse und reale Einkommenszuwächse bei. Der steigende Optimismus sorgt auch dafür, dass die Verbraucher über größere Anschaffungen wie etwa Autos oder Möbel nachdenken. Das entsprechende Barometer kletterte um 3,3 auf 55,5 Punkte - der höchste Wert seit einem Jahr.

Ungeachtet der guten Kauflaune hatte sich zuletzt jedoch die Stimmung in den deutschen Chefetagen eingetrübt, wie aus dem an den Finanzmärkten viel beachteten Ifo-Geschäftsklima hervorgeht. Insbesondere im Servicesektor trübte sich die Stimmung spürbar ein, vor allem weil die Firmen merklich zurückhaltender in die Zukunft blickten.

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