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Inlandsnachrichten

Ifo - Kurzarbeit in Bayerns Autobranche besonders stark verbreitet

The Marienplatz square is seen during the spread of the coronavirus disease (COVID-19) in Munich, Germany, March 18, 2020. REUTERS/Andreas Gebert

Berlin (Reuters) - Autohersteller und Zulieferer setzen wegen der Corona-Krise vor allem in Bayern auf Kurzarbeit.

92 Prozent der Betriebe dieser Branche nutzen sie dort, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Sonderauswertung des Ifo-Instituts für August ergab. Das liegt deutlich über dem bundesweiten Schnitt der Autobranche von 65 Prozent. Auch bei den bayerischen Maschinenbauern liegt der Anteil mit 72 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt von 61 Prozent, genauso hoch ist er bei Herstellern von Metallerzeugnissen (Bund: 67). Der Durchschnitt der gesamten Industrie in Bayern liegt bei 61 Prozent der Betriebe, während es bundesweit 53 Prozent sind.

Auch bayerische Dienstleister sind besonders betroffen von der Kurzarbeit. Über alle Branchen hinweg fahren im Freistaat 42 Prozent dieser Betriebe Kurzarbeit, bundesweit sind es 33 Prozent. Besonders stark verbreitet ist sie bei Arbeitskräftevermittlern, Reisebüros und –veranstaltern, Hotels und Gaststätten.

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